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Selbstverständlich gilt dieser Satz auch für Erwachsene, doch Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche extrem schnell in tiefem Leid versinken können. Sie haben die innere Kraft noch nicht, sich selbst zu stützen, sie sind noch nicht ausgewachsen. Somit haben die Kinder und Jugendlichen immer Vorrang, wenn sie Unterstützung brauchen. Aktuelle Gesellschaft Bei immer mehr jungen Menschen werden Diagnosen wie ADS (Aufmerksamkeit- Defizit Syndrom), Lernschwäche, Konzentrationsmangel, usw. gestellt. Die Gründe dafür sind vielfältig und z. T. paradox. Auf der einen Seite gibt es Kinder, deren Zeit bis zur letzten Minute mit den verschiedensten Aktivitäten wie Sport-, Sprach- oder sonstigen Kursen usw. verplant ist. Auf der anderen Seite gibt es Kinder, deren Eltern wegen der Arbeit oder aus anderen Gründen oft abwesend sind und ihre Kinder alleine lassen müssen. Oft vertreiben Kinder die freie Zeit mit Computerspielen oder in sozialen Netzwerken am PC, wenn nicht vor dem Fernseher. Für Jugendliche sind die sozialen Netzwerke, sowie das "SMSen", eine sehr wichtige Form, zu sozialisieren. Zudem studieren viele, wenn sie zugleich Musik über den Kopfhörer hören, vielleicht den Computer daneben laufen lassen und nebenbei weitere SMS verschicken. Für sie ist das ein völlig normales Leben. Viele kennen gar nichts anderes. Nur: Wenn das Gehirn dauernd überreizt und überlastet wird, ist es nicht erstaunlich, dass diese Menschen
z. B. an Konzentrations- oder Lernstörungen leiden. Sie sind sich gar nicht gewohnt, sich länger nur auf eine
einzige Sache zu konzentrieren. Somit arbeitet deren Gehirn auf verschiedenen Ebenen zugleich. Es ist für
sie völlig normal! Kein Wunder, wenn sie dann vor einer Prüfung in einem stillen Raum sitzen müssen, Mühe
haben, sich zu konzentrieren. In der Schule stehen Kinder und Jugendliche mehr und mehr unter Druck, immer mehr wird von ihnen erwartet. Das ist so, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der Hektik und immer aktiv-sein als normal gelten. Somit haben die Kinder oft keinen Begriff mehr davon, was Ruhe und Gelassenheit eigentlich bedeuten. Hektik führt u.a. zu unbewussten Ängsten. Mangelndes Selbstbewusstsein, nicht wissen wer und wie und ob man überhaupt ist, lässt das Kind nach Anhaltspunkten dafür in externen Objekten suchen (viele davon sind virtuelle Objekte). Steht einer dieser "Anhaltspunkte" dann nicht zur Verfügung, steigt die Angst, was zum Verankern schon vorhandener Symptome z.B. Prüfungsangst, aber auch zu aggressiven Verhalten führen kann. Wird das Kind beispielsweise von den Eltern nur wahrgenommen, wenn es Noten oder Zeugnisse heimbringt, identifiziert es sich über Noten und Leistung und hat Angst zu versagen. Es ist kein Versagen der Eltern, sondern der Druck der Gesellschaft in der wir leben! Hypnose bei Kindern und Jugendlichen Durch EEG-Messungen ist nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche bis ungefähr zum 21. Lebensjahr noch mehr oder weniger in einem natürlichen Hypnosezustand sind. Ausserdem haben sie noch nicht die nötige Lebenserfahrung, um die eigenen Probleme, Ängste und Sorgen wie ein Erwachsener zu lösen. Dadurch unterscheidet sich die Arbeitsweise von der, der Erwachsenen. Das Verfahren wird also dem Alter des Kindes/Jugendlichen entsprechend adaptiert. Das Wichtigste ist, den jungen Menschen so wahrzunehmen, wie er ist, und ihn dort abholen. Entspannungsmethoden (wie z.B. Autogenes Training und/oder Progressive Muskelrelaxation) in einer Gruppe sowie im Einzeltraining, mit liebevoller Begleitung, langsames und behutsames Erfahren lassen von Ruhe und Entspannung ,können helfen, dass der junge Mensch lernt, Kontakt mit sich aufzunehmen, sich im Freisein sicher zu fühlen, sich langsam von den hektischen Lebensmustern zu lösen und zu sich selbst finden, anstatt zum Stillsein gezwungen oder dressiert zu werden. |
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